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über mich

Lisbeth Genghammer

Mein „richtig„ beruflicher Weg als Musiklehrerin begann erst 1987 mit einem Anruf von Hansl Auer, als er mit der Leitung der Musikschule als Nachfolger von Sigi Spranger von der Gemeinde Inzell beauftrag wurde. Vor dieser Zeit darf ich mich glücklich schätzen, in einem musikalischen Elternhaus aufgewachsen zu sein, in dem mein Vater seine Kenntnisse auf der Zither, der Gitarre und später auch auf dem Hackbrett an einheimische Trachtenkinder weitergab. Das „ Zualosn„ während des Unterrichts ermutigte uns 4 Kinder alsbald selber zu spielen. Die Zither hat es mir von Anfang an angetan - es blieb dabei und durch die vielen Auftritte mit meinen Geschwistern als Geisreiter Stubnmusi bekam ich immer wieder Gelegenheiten Sänger zu begleiten und zamm z‘spuin, was ja eines der wichtigsten Lehrinhalte überhaupt ist. Natürlich reizten mich auch die Gitarre und das Hackbrett. Die Schönauer Musikanten liesen mich eine ungeheure Portion an „Raß und Schmissigkeit„ erfahren. Der Schwab Franzi (†22.12.2010) und Lagler Herbert lehrten mich das „feine Zuawespuin„ zu Lieder und Stückl.

Mit diesem gewonnenen Erfahrungsschatz startete meine berufliche Ausbildung 1988 mit einer 2 jährigen Lehrzeit bei Georg Glasl, Zitherlehrer an der Hochschule für Musik und Theater in München. Am Richard-Strauss-Konservatorium in München legte ich die Prüfung als „staatlich anerkannte Zitherlehrerin„ ab. Es folgten mehrere Fortbildungen und Lehrgänge an der Bundesakademie für musikalische Jugend-bildung in Trossingen und somit auch Aufgaben an der Musikschule verschiedenster Art. Zitherquartett, Zithertrio, Saitenmusi, Gitarrenmusi, Ziach und Saiteninstrumente und für die Jüngsten die musikalische Früherziehung. Damit die Erwachsenen nicht zu kurz kommen, gibt es Unterrichtsstunden nach Vereinbarung - auch Wochenend- kurse. Das Wössner Erntedankensemble und die Elstätzinger Musikanten mit all den hervorragenden Musikanten lassen mich meine „bisherige Schule„ weitertragen und erleben.

Im Jahre 2003 begann in meinem Leben eine neue Leidenschaft – das Sammeln von Zitherschulen. Viele aktuelle Exemplare bekam ich geschenkt, das erweckte meine Neugierde nach alten, ja uralten Zitherschulen, je älter desto besser! Durch die Anschaffung eines PC`s und meine ersten Schritte ins Internet wurden mir, dem Mädel vom Land, plötzlich sämtliche Fenster und Türen geöffnet. Die Zitherschulen- und Literatur-Sammlung erweiterte sich nun schlagartig. Daraus ergaben sich auch viele länderübergreifende, freundschaftliche Kontakte in der Schweiz und in Österreich mit Gleichgesinnten, die uns in unserer Sammelleidenschaft tatkräftig unterstützen.
Meine noch verbleibende ;o) Freizeit verbringe ich, so gut es geht mit meinem Freund Gerhard und meinen 4 Enkerl, Verena, Laura, Lukas und Amelie auf Spielplätzen oder beim Malen, basteln und Gaudi machen.